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Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) unterstützt aktiv die nachhaltigen Klimaschutz- und Energiewendeziele der Bundesregierung. Für das Gelingen der Energiewende werden bundesweit geeignete Standorte für die Erzeugung von Strom aus Wind- und Solarenergie benötigt.

Im Außenbereich gelegene Liegenschaften werden auf ihr Potenzial hin gezielt geprüft und bei Eignung entsprechend mobilisiert. Liegenschaften mit guter Windhöffigkeit bzw. hoher Sonneneinstrahlung bilden dabei die Basis für eine nachhaltige und wirtschaftliche Nutzung von Flächen mit sonst fehlenden alternativen Verwendungsmöglichkeiten.

Auf diesem Wege trägt die BImA neben einer wirtschaftlichen Verwendung für den Bundeshaushalt auch zur Realisierung einer klimafreundlichen und nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland bei.

Über unsere Auswahlmöglichkeit „Suchauftrag“ im Bereich Angebote Potenzialflächen haben Sie die Möglichkeit sich auch außerhalb unserer Internetseite fortlaufend zu unseren Angeboten aktuell zu informieren.

Der Turm der ersten Windkraftanlage steht.

Weiterer BImA-Wald als Standort für Windkraftanlagen!

Seit September gewinnen zehn Windenergieanlagen auf Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ca. 81 Millionen Kilowattstunden Strom jährlich. Für die Umwelt, die BImA und dem Projektierer ein außerordentlicher Gewinn.

 Königs Wusterhausen, 30.11.2016. Im Waldgebiet nahe der brandenburgischen Stadt Königs Wusterhausen südöstlich von Berlin ist ein weiterer Windpark auf Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) mit einer Nennleistung von 33 MW entstanden, der jährlich ca. 81 Millionen Kilowattstunden  sauberen Strom produzieren wird. Die Gesamtleistung des Windparks kann sich noch um ca. 10 MW erhöhen, da die Genehmigung zusätzlicher Windkraftanlagen am Standort noch aussteht.

Die BImA-Flächen wurden durch die zuständigen EE-Spezialisten der Sparten Bundesforst und Portfoliomanagement auf ihr Potenzial für erneuerbare Energien (EE) geprüft und anschließend im Mai 2013 zur Nutzung durch Windkraftanlagen am Markt angeboten. Nach erfolgreicher Bieterauswahl konnte Ende Oktober 2013 ein Gestattungsvertrag mit einem auf Windenergie spezialisiertem Unternehmen abgeschlossen werden. 

Das langwierige Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) ermöglichte erst im Januar 2016 für vorerst zehn der geplanten 13 Windkraftanlagen den Startschuss. Nun leisten die Anlagen vom Typ Nordex N131 mit einem Rotordurchmesser von 131 Metern und einer Gesamthöhe von 200 Metern seit September dieses Jahres ihren Beitrag für den Klimaschutz.

Besonders bemerkenswert ist der geringe Flächenverbrauch von nur ca. 4.000 m² pro Windkraftanlagenstandort. Insgesamt werden somit für den Bau der ersten zehn Anlagen nur ca. vier Hektar Standortfläche zur Verfügung gestellt. Der umliegende Wald kann zudem weiterhin normal bewirtschaftet und genutzt werden. Beachtenswert ist, dass auf dieser Fläche ausreichend Strom erzeugt wird um  damit ca. 67.000 Einwohner zu versorgen und gleichzeitig jährlich den Ausstoß von rd. 60.000 Tonnen Kohlendioxid zu vermeiden.

Nach dem im vergangenen Jahr in Betrieb genommenen Windpark Chransdorf-West wird mit dem Windpark Uckley Nord das nächste erfolgreiche Windenergieprojekt auf BImA-Flächen umgesetzt.

 

Kontakte und Ansprechpartner

Hier finden Sie eine Übersicht der regionalen Beauftragten für Erneuerbare Energien in der BImA mit den dazugehörigen Kontaktdaten
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